Der Schauspieler Francesco Di Leva und die Regisseure Giulia Cosentino und Antonio Piazza
sind Gäste beim Festival Animaphix Audiovisual Memories
Geöffnet am 6., 7. und 8. Mai
Animaphix Audiovisuelle Erinnerungen: Die Vergangenheit kennen, um die Zukunft zu gestalten. Cinema Excelsior und Cinema Capitol Multisala, 6., 7. und 8. Mai 2026.
In Bagheria findet das Filmfestival des Projekts „Animaphix Audiovisuelle Erinnerungen“ statt und bietet Filmvorführungen, Treffen und Schulungen. Zu den Gästen zählen der Schauspieler Francesco Di Leva sowie die Regisseure Giulia Cosentino und Antonio Piazza.
Am 6., 7. und 8. Mai veranstalten das Cinema Excelsior und das Cinema Capitol Multisala in Bagheria (Pennsylvania) das Filmfestival des Bildungsprojekts „Animaphix Audiovisuelle Erinnerungen“. Das Projekt, an dem im Schuljahr 2025/26 zwölf Schulgebäude in Bagheria und Villabate teilnahmen, wird am 22. Mai offiziell abgeschlossen. Schüler aller Schulstufen der Region haben daran teilgenommen.
Im Rahmen dieser dreitägigen Veranstaltung setzen sich Schülerinnen und Schüler durch bewusstes Sehen mit dem Kino auseinander und reflektieren kritisch ihre eigene Position im Verhältnis zum Filmbild. Dies bietet die Möglichkeit zum direkten Austausch und Dialog zwischen Schülerinnen und Schülern, Regisseurinnen und Regisseuren, Schauspielerinnen und Schauspielern sowie Branchenprofis durch ein gemeinsames und interaktives Filmerlebnis.
Am Mittwoch, dem 6. Mai, ab 9:30 Uhr (Cinema Excelsior), präsentiert Regisseurin Giulia Cosentino ihren Film „Le prime volte“ (2025, in Co-Regie mit Perla Sardella). Der Film beleuchtet den sensiblen Übergang vom Jugend- zum Erwachsenenalter und schildert die damit verbundenen Erfahrungen, Entdeckungen und Transformationen. Anschließend präsentieren Schauspieler Francesco Di Leva und Produktionsleiterin Tania Scalercio „Familia“ (2024) von Francesco Costabile. Das Werk thematisiert häusliche Gewalt und ihre tiefgreifenden Folgen für familiäre Bindungen und untersucht die Dynamiken von Macht, Angst und Schweigen, die den Alltag durchdringen.
Am Donnerstag, dem 7. Mai, wird ab 9:30 Uhr (Cinema Excelsior) Lorenzo Quagliozzis ARCA (2025) gezeigt. Dieser Science-Fiction-Film erkundet die Themen Vielfalt und Koexistenz anhand einer jahrhundertelangen Erzählung, die das kollektive Gedächtnis als kostbares Gut erforscht. Ebenfalls gezeigt wird Sicilian Ghost Story (2017) von Fabio Grassadonia und Antonio Piazza, der anwesend sein wird. Piazza interpretiert eine wahre Mafia-Geschichte in einem märchenhaften und visionären Stil neu und untersucht die Themen Erinnerung, Abwesenheit und Widerstand gegen das Schweigen.
Am Freitag, dem 8. Mai, ab 8 Uhr morgens, zeigt das Capitol Multisala Kino Ugo Bienvenus Animationsfilm „Arco – Un’amicizia per salvare il futuro“ (2025 – die Vorführung findet in Zusammenarbeit mit dem Biografilm Festival statt). Der Film erkundet die Themen Vielfalt, Solidarität und Verantwortung für die Zukunft anhand der unerwarteten Freundschaft zweier Protagonisten aus unterschiedlichen Welten. Ebenfalls gezeigt werden „The Breadwinner“ (2017) von Nora Twomey, der individuellen Mut und die Kraft der Fantasie als Mittel des Widerstands und des Überlebens hervorhebt; sowie „Ernest & Celestine“ (2012) von Stéphane Aubier, Vincent Patar und Benjamin Renner (in Zusammenarbeit mit dem Biografilm Festival), „Beurk!“ (2024) von Loïc Espuche, „Fish River Anthology“ (2024) von Veera Lamminpää und „The Red Turtle“ (2021&) von Michaël Dudok de Wit.
Gezeigt werden außerdem „The Breadwinner“ (2017) von Nora Twomey, der individuelle Mut und die Kraft der Fantasie als Mittel des Widerstands und des Überlebens in den Mittelpunkt stellt; und „Ernest & Celestine“ (2012) von Stéphane Aubier, Vincent Patar und Benjamin Renner (in Zusammenarbeit mit dem Biografilm Festival), „Beurk!“ (2024) von Loïc Espuche, „Fish River Anthology“ (2024) von Veera Lamminpää und „The Red Turtle“ (2021&) von Michaël Dudok de Wit. Das Projekt ist Teil des Nationalen Plans „Kino und Bilder für Schulen“, gefördert vom Kulturministerium (MIC) und dem Ministerium für Bildung und Verdienste (MIM). Es wurde konzipiert und organisiert vom Verein QB – Animaphix Film Festival in Zusammenarbeit mit der AAMOD – Stiftung für audiovisuelles Archiv der Arbeiter- und Demokratiebewegung (RM); der Stiftung Home Movies – Nationales Archiv für Familienfilme (BO); dem Ecomuseum Mare Memoria Viva (PA); TCB – The Culture Business (PD); dem Verein Fanatics About Festivals – Biografilm Festival (BO); und der Universität Palermo – Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Betriebswirtschaft und Statistik (PA). Beteiligte Institutionen: I.I.S. G. D’Alessandro, Liceo Ginnasio F. Scaduto, I.C.S. I. Buttitta, I.C. Scianna Cirincione.