Allegorien, Kunstausstellung von Nino Rizzo in der Villa Cattolica. Eröffnung am 8. März

Geöffnet vom 8. bis 29. März 2026

Vom 8. bis 29. März 2026 präsentiert die Villa Cattolica, Sitz des Guttuso-Museums in Bagheria, die Einzelausstellung „Allegorien“ des Künstlers Nino Rizzo. Die von der Gemeinde Bagheria geförderte und vom Kulturverein „Giuseppe Bagheria“ präsentierte Ausstellung bietet eine visuelle Reise – eine verträumte und berührende Erkundung eines Bagheria, das zwischen Realität und Fantasie schwebt, eine visionäre und zugleich ironische Reise durch die zeitlose Atmosphäre Bagherias.
An der Eröffnung am Sonntag, dem 8. März 2026, um 18:00 Uhr, nehmen Bürgermeister Filippo Maria Tripoli sowie die Stadträte für Kultur Daniele Vella und für Unterhaltung Antonella Insinga teil. Kritische und künstlerische Beiträge liefern der Schriftsteller und Professor Maurizio Padovano, die Kunsthistorikerin Lisa Sciortino und der Dichter Vincenzo Aiello. Streetfood-Koch Vinicio Lo Scaccio sorgt für eine originelle Note. Die Atmosphäre wird durch ein musikalisches Zwischenspiel von Alba Cavallaro und Francesco Maria Martorana bereichert. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Ein vollständiger Katalog der ausgestellten Werke ist vor Ort erhältlich.
Nino Rizzo blickt auf eine lange und facettenreiche künstlerische Laufbahn zurück, die von ständigen technischen und thematischen Experimenten geprägt ist. Seine ersten Ausstellungen fanden 1980 in seiner Heimatstadt Bagheria in der Galerie „La Cornice“ statt und markierten den Beginn einer tiefen Verbundenheit mit Sizilien. Über Jahrzehnte hinweg erweiterte er die Grenzen der traditionellen Malerei und erforschte innovative Techniken wie Pyrographie, Bildhauerei und Kupferstich. Seine Ausstellungen führten ihn unter anderem nach Palermo, Genua, Venedig, L’Aquila und Pordenone. Zu den Höhepunkten seiner Karriere zählen die Serie „Ziggurat“ von 1993, das sozialkritische Kunstprojekt „Profil’art“ (Kunst gegen AIDS) von 1995 und die 2003 dem Islam gewidmete Ausstellung, die zunächst in Tunis und anschließend im Palazzo Cutò in Bagheria gezeigt wurde – ein Ergebnis seiner Reisen auf fünf Kontinenten. Zu seinen internationalen Ausstellungen gehört die Präsentation seiner „Cahiers de Voyage“ in den Wechselausstellungsräumen des Louvre in Paris. Nach einer Phase der Reflexion, die 2012 in der radikalen Performance „Ho ucciso Nino Rizzo“ gipfelte, schlug der Künstler eine neue kreative Richtung ein, die mit Innenarchitektur und Design verbunden ist. Aus dieser Entwicklung entstand die Oasi Blu, eine komplexe, raumgreifende Installation in seinem Wohnatelier, die seit 2020 öffentlich zugänglich ist. Heute, im Jahr 2026, präsentiert Nino Rizzo seinen neuesten Bildzyklus: ein synthetisierendes Werk, das den Fokus von Reisen und der globalen Gegenwart auf eine intimere und gemeinschaftliche Dimension verlagert und die lokale Realität als „Miniaturwelt“ interpretiert.