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Dienstag, 17. Februar 2026

Am Sonntag, dem 22. Februar, um 17:00 Uhr, eröffnet die renommierte Villa Cattolica in Bagheria die Fotoausstellung „Nostos“ der drei sizilianischen Künstler Giuseppe Lentini, Pietro Lo Buglio und Antonella Messina, Vertreter der Bewegung der „Transfigurativen Fotografie“.
Die Ausstellung, die bereits am 15. Februar eröffnet wurde, lädt die Besucher zu einer tiefgreifenden Reise ein – einer Reise durch Bilder, die Erinnerung, Identität sowie individuelle und kollektive Wahrnehmung erforscht. Schon der Titel „Nostos“, der im Altgriechischen an die Begriffe „Rückkehr“ und „Reise“ erinnert (und dem Wort „Nostalgie“ zugrunde liegt), deutet auf eine Reise der inneren Erkundung hin, die zur Rückkehr zu sich selbst führt. „Nostos“ zeichnet sich durch seine Ausstellungsstruktur aus: Die Werke werden in Triptychen präsentiert, also Gruppen von jeweils drei Fotografien, je eine von jedem Künstler. Es handelt sich hier nicht um einfache Bildgegenüberstellungen, sondern um einen echten „Dialog“ zwischen den Künstlern, einen Briefwechsel, in dem Bilder die Worte ersetzen. Drei Fotografien, ein Triptychon, ein einzelnes Chorwerk, das mit natürlichen, provokanten oder herablassenden Interaktionen spielt. Die ausgestellten Fotografien folgen den Prinzipien der Transfigurativen Fotografie und zielen darauf ab, die Fähigkeit der Fotografie zur Vermittlung von Emotionen auszudrücken. Sie verwandeln das Sichtbare in eine Brücke zum Unsichtbaren und zu tieferen Gefühlen. Jede Aufnahme ist ein Fragment dieser Reise, eine Einladung zur Reflexion, die über die bloße ästhetische Darstellung hinausgeht. Die Eröffnung, moderiert von Stadträtin Giusy Chiello, findet in Anwesenheit von Bagherias Bürgermeister Filippo Tripoli und Kulturdezernent Daniele Vella statt. Die Veranstaltung wird vom in Bagheria geborenen Drehbuchautor und Schriftsteller Paolo Pintacuda präsentiert und bietet eine wichtige Gelegenheit, die Sprache der Fotografie zu erkunden. Im Rahmen der Eröffnung findet ein Gespräch mit Anna Fici, Professorin für Soziologie kultureller und kommunikativer Prozesse an der Universität Palermo, statt. Sie wird erörtern, wie individuelle und kollektive fotografische Arbeit heute als ein Wunder an Affinitäten und Zusammenflüssen verstanden wird. Zum Abschluss wird Enza Manila Raimondo, Forscherin für Didaktik und Sonderpädagogik an der Universität Enna „Kore“, teilnehmen und ihre eigene interpretative Lesart einiger der ausgestellten Triptychen präsentieren. 
Giuseppe Lentini, ein Anwalt aus Palermo, Pietro Lo Buglio, ein Sporttrainer aus Bagheria, und Antonella Messina, eine Architektin aus Trapani, arbeiten seit Jahren gemeinsam an der Erforschung der Landschaftsfotografie. Zusammen mit einer größeren Gruppe von Fotografen der Bewegung der „Transfigurativen Fotografie“ haben sie Ausstellungen und Kataloge organisiert, die großen Anklang beim Publikum fanden. Mit „Suspended Cities – Investigation of the Landscape“, einer Ausstellung und einem Katalog mit 40 Fotografen aus ganz Italien, stellten sie bereits in Pesaro, Neapel, Mailand, Erice (TP), Locarno (Schweiz) und im Internationalen Fotozentrum „Letizia Battaglia“ in Palermo aus. „Nostos“ wurde im vergangenen Mai im Complesso Monumentale di San Domenico in Trapani gezeigt und wird im Juli im Internationalen Fotozentrum „Letizia Battaglia“ in Palermo präsentiert.